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Der Kodex gibt Plattformen konkrete Vorgaben zur Kennzeichnung von Deepfakes und KI-manipulierten Texten und soll den Übergang zur am 2. August 2026 in Kraft tretenden AI-Verordnung erleichtern.
Die Europäische Kommission hat am 10. Juni 2026 den finalen "Code of Practice on marking and labelling of AI-generated content" veröffentlicht. Er nennt praktische Schritte für Anbieter und Verwender generativer KI, darunter Hinweise zur Kennzeichnung und zur Nutzerinformation.
Der Kodex ist freiwillig. Er fordert unter anderem die klare Kennzeichnung von Deepfakes und KI-manipulierten Texten in relevanten öffentlichen Kontexten sowie Informationspflichten bei interaktiven Systemen wie Chatbots. Zudem stellt die Kommission standardisierte Icons und FAQs zur Umsetzung bereit.
Ziel ist, Anbieter auf die Transparenzpflichten der am 2. August 2026 wirksamen AI-Verordnung vorzubereiten. Rechtlich bindend ist der Kodex nicht, er könnte aber als praxisnahe Referenz für Unternehmen und Plattformen dienen.
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