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Microsoft erweitert seine Azure-Infrastruktur um AMDs Rackscale-System Helios für die Inferenz großer KI-Modelle und weitere KI-Dienste. Zudem kommen neue virtuelle Maschinen mit AMDs EPYC-Prozessoren für agentische KI, Datenpipelines und Halbleiterdesign.
Microsoft will AMDs Helios-Rackscale-Systeme künftig in Azure einsetzen. Die Plattform soll die Inferenz großer KI-Modelle, Azure-KI-Dienste und Kundenanwendungen betreiben. Dafür erweitern beide Unternehmen ihre strategische Partnerschaft auf GPUs, CPUs, Netzwerkkomponenten und Software.
Helios kombiniert AMDs Instinct-MI455X-GPUs, EPYC-Prozessoren der Generation „Venice“, Pensando-Netzwerkchips und ROCm-Software in einem integrierten Rack-System. AMD plant die Auslieferung ab der zweiten Jahreshälfte 2026, auch an Microsoft.
Zusätzlich plant Azure die VM-Serien HDv2 für agentische KI und Datenpipelines sowie HXv2 für Halbleiterdesign. Damit baut Microsoft sein Angebot an KI-Infrastruktur neben Nvidia aus und macht AMD im Hyperscale-Geschäft zu einem direkteren Wettbewerber.
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