Jalapeño ist ein speziell für die Inferenz großer Sprachmodelle entwickelter Prozessor, den OpenAI und Broadcom gemeinsam vorstellen. OpenAI nennt schnelle Entwicklungszyklen, Engineering‑Samples mit internen Workloads und bessere Performance pro Watt; der großvolumige Einsatz ist ab Ende 2026 geplant.
Auf dem Cannes-Festival verteidigte Demis Hassabis die Wettbewerbsposition von Google und DeepMind und bezeichnete die Gruppe als „größte und breiteste“ Forschungsbank. Seine Aussagen folgen auf Abgänge mehrerer Spitzenforscher zu OpenAI und Anthropic.
Berichten zufolge prüft OpenAI, den für Ende 2026 geplanten Börsengang auf 2027 zu verschieben. Interne Debatten über Marktbedingungen und eine angestrebte Bewertung von bis zu einer Billion US-Dollar stehen demnach im Vordergrund.
Die Administration hat OpenAI gebeten, den Zugang zum neuen Modell GPT‑5.6 zunächst auf staatlich geprüfte Partner zu beschränken. Das Vorgehen könnte auf eine stärkere, routinisierte Vorprüfung leistungsfähiger Modelle durch Behörden hindeuten.
LifeSciBench testet KI-Modelle an realistischen Forschungs- und Laboraufgaben. Erste Auswertung zeigt: der beste Modelllauf erreicht nur rund 36 Prozent Task-Passrate, die Reife für autonome Forschung bleibt damit fraglich.
Mehrere US-Staatsanwaltschaften haben OpenAI Vorladungen zu Werbe- und Nutzerbindungspraktiken, zum Umgang mit Gesundheitsdaten sowie zum Schutz von Minderjährigen und verletzlichen Nutzern geschickt. Die Untersuchung ist informationsorientiert, könnte aber weitreichende Folgen für Regulierung und Haftung großer Sprachmodelle haben.
OpenAI holt mit Dean W. Ball einen früheren Politikberater aus dem Weißen Haus. Laut Ankündigung beginnt er am 6. Juli 2026 und soll Strategie- und Politikfragen des Unternehmens bündeln.
OpenAI hat am 8. Juni 2026 einen vertraulichen Entwurf seiner Form S-1 bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Die Einreichung sichert dem Unternehmen die Option auf einen schnellen Börsengang, ohne jetzt Finanzzahlen öffentlich offenlegen zu müssen.
Noam Shazeer, bisher Vice President of Engineering bei Google und Co-Leiter des Gemini-Modells, wechselt laut Reuters zu OpenAI. Der Schritt erhöht den Druck im Wettbewerb um Spitzenpersonal vor dem erwarteten Börsengang von OpenAI.
Der Marktanalysebericht "State of AI 2026" von Sensor Tower weist ChatGPT Ende Mai einen Anteil von 46,4 Prozent an der weltweiten Nutzerschaft von KI‑Assistenten aus. Wettbewerber wie Google Gemini und Claude von Anthropic gewinnen deutlich an Reichweite.