🧠 GPT-5 soll besser auf Depressionen reagieren
PLUS: 4 weitere Stories, wöchentliche Tipps, Shorts & Events sowie 7 KI-Tools

Guten Abend, 🌙
eine Woche ist vergangen, und KI WEEKLY+ hält Dich auf dem neuesten Stand des KI-Universums.
KI-Tools der Woche
⚙️ Composer - Das neue agentenbasierte Codierungsmodell von Cursor
📣 Pomelli - Google Labs-Experiment zur Erstellung von Inhalte mit KI
💻 FlowithOS - Agenten, die Wissen, Kreation und Ausführung in einem verbinden
🧊 Seed 3D - Das neue Bild-zu-3D-Modell von Bytedance
🏗️ Mistral AI Studio - Neue Plattform für den Übergang von KI-Prototypen zur Produktion
💼 Claude für Excel - Anthropics neue Forschungsvorschau für KI in Tabellenkalkulationen
🏗️ Build - Coding direkt in Google AI Studio mit Gemini
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📊 Claude zieht in Excel ein

Bildquelle: Anthropic
Anthropic hat Claude für Excel in der Beta-Version veröffentlicht. Ab sofort kannst du über eine praktische Seitenleiste, die Tabellen liest, analysiert und bearbeitet direkt in Excel mit dem KI-Assistenten interagieren. Außerdem gibt es neue Finanz-Connectors und spezialisierte KI-Fähigkeiten für den Finanzsektor.
Die Details:
Claude kann Tabellen erklären, fehlerhafte Formeln korrigieren, Vorlagen automatisch mit neuen Daten füllen oder ganze Arbeitsmappen von Grund auf erstellen.
Sieben neue Connectors verknüpfen Claude mit Finanzplattformen wie Aiera (Earnings Call Transkripte), LSEG (Live-Marktdaten) und Moody’s (Kreditratings).
Zusätzlich bringt Anthropic neue, speziell für den Finanzbereich entwickelte Agent-Skills, etwa für Cashflow-Modelle, Unternehmensanalysen oder Coverage-Reports.
Claude für Excel und die neuen Skills werden zunächst als Research Preview für Max-, Enterprise- und Teams-Abonnenten ausgerollt, bevor eine breitere Veröffentlichung folgt.
Warum das wichtig ist: KI für Tabellenkalkulationen ist seit Monaten ein heißes Thema. ChatGPT, Copilot und nun Claude drängen alle auf diesen Markt. Während andere Tools stärker agentenbasiert arbeiten, bietet Claudes native Excel-Integration mit Finanz-Connectors erstmals echte Zuverlässigkeit in einem Bereich, der bisher noch auf den großen Durchbruch wartet.
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🧠 GPT-5 soll besser auf Depressionen reagieren

Bildquelle: OpenAI
OpenAI hat große Updates für GPT-5 veröffentlicht, die darauf abzielen, psychische Notlagen besser zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Dafür arbeitete das Unternehmen mit über 170 Fachleuten aus Psychologie und Psychiatrie in Dutzenden Ländern zusammen.
Die Details:
Das neue Modell reduziert problematische Antworten deutlich. Klinische Bewertungen zeigen, dass GPT-5 in 91 % der Fälle den gängigen psychologischen Protokollen entspricht – im Vergleich zu 77 % bei GPT-4o.
OpenAI hat GPT-5 so trainiert, dass es Empathie ausdrücken kann, ohne Wahnvorstellungen zu verstärken. Außerdem wurde ein Fehler behoben, bei dem Schutzmechanismen in langen Gesprächen allmählich nachließen.
Nach Angaben des Unternehmens zeigen etwa 0,07 % der rund 800 Millionen wöchentlichen Nutzer Anzeichen von Psychosen oder manischen Episoden – also Millionen potenziell kritischer Chats.
Die Verbesserungen erfolgen vor dem Hintergrund wachsender rechtlicher und gesellschaftlicher Kritik, darunter Klagen von Angehörigen und Warnungen staatlicher Behörden zum Schutz gefährdeter Personen.
Warum das wichtig ist: Die Zahl psychisch belastender Gespräche mit KI-Systemen ist enorm und für OpenAI kaum vollständig zu kontrollieren. Manche Nutzer profitieren von der Unterstützung, andere geraten in noch tiefere Krisen. Mit den neuen Maßnahmen geht OpenAI zwar wichtige Schritte in die richtige Richtung, doch der Umgang mit mentaler Gesundheit bleibt für KI-Systeme ein ethisches und technisches Minenfeld ohne einfache Lösung.
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🎨 Adobe setzt voll auf KI

Bildquelle: Adobe
Auf der MAX-Konferenz hat Adobe eine ganze Welle neuer KI-Funktionen vorgestellt, von Gesprächsassistenten über ein verbessertes Firefly-Bildmodell bis hin zu neuen Video-Tools und einer offeneren Einbindung externer KI-Modelle.
Die Details:
Photoshop und Express erhalten KI-Assistenten für Bildgenerierung und -bearbeitung. Zudem zeigte Adobe mit Project Moonlight erstmals einen agentenbasierten Kreativassistenten.
Das neue Firefly Image Model 5 bringt „Prompt to Edit“, also die Möglichkeit, Bilder per Spracheingabe zu verändern, sowie neue Video-Features wie KI-generierte Soundtracks, Voiceovers und Schnittwerkzeuge.
Firefly ermöglicht künftig auch eigene, personalisierte Bildmodelle, die Künstlerinnen und Künstler mit ihren eigenen Werken trainieren können.
Dank neuer Partnerschaften mit Google Cloud und YouTube integriert Adobe jetzt auch Gemini, Veo und Imagen in seine Plattformen, während die Schnittfunktionen aus Premiere direkt zu YouTube Shorts wandern.
Warum das wichtig ist: Adobe positioniert sich als offenes Kreativ-Ökosystem, das die besten Modelle der Branche in seine vertrauten Tools integriert. Mit den neuen Assistenten und kommenden agentischen Funktionen schafft das Unternehmen einen klaren Vorteil: eine Verbindung aus Innovationskraft und vertrauter Nutzererfahrung; genau das, was Kreative brauchen, um Ideen schneller Wirklichkeit werden zu lassen.
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🤝 OpenAI wird zur Public Benefit Corporation

Bildquelle: Microsoft
OpenAI hat den viel diskutierten Schritt zur Public Benefit Corporation abgeschlossen und gleichzeitig seine Partnerschaft mit Microsoft neu ausgehandelt, um Spannungen rund um AGI-Rechte und Beteiligungen zu lösen.
Die Details:
Die ursprüngliche Non-Profit-Organisation firmiert nun als OpenAI Foundation, hält Anteile im Wert von rund 130 Milliarden US-Dollar und will 25 Milliarden davon in Gesundheitsforschung sowie „KI-Resilienz-Infrastruktur“ investieren.
Microsofts Anteil sinkt von 32,5 auf etwa 27 Prozent, der Anteil ist mit rund 135 Milliarden US-Dollar aber mehr wert als zuvor, dank der jüngsten Finanzierungsrunden.
Ein unabhängiges Expertengremium soll künftig alle AGI-bezogenen Behauptungen prüfen. Microsoft behält bis 2032 die technischen Nutzungsrechte, selbst im Falle des Erreichens von AGI.
Beide Unternehmen dürfen künftig auch mit anderen Partnern an AGI arbeiten. OpenAI verpflichtet sich zwar zu Azure-Käufen im Wert von 250 Milliarden US-Dollar, darf aber künftig auch andere Cloud-Anbieter nutzen.
Warum das wichtig ist: Nach jahrelanger rechtlicher Prüfung ist OpenAIs Umbau nun abgeschlossen, das Unternehmen bezeichnet sich selbst als eine der „am besten ausgestatteten philanthropischen Organisationen aller Zeiten“. Die neuen Microsoft-Bedingungen könnten zudem helfen, die zuletzt angespannte Beziehung zwischen dem KI-Vorreiter und seinem wichtigsten Partner zu entspannen.
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🚀 Cursor startet mit eigenem Coding-Modell und neuer 2.0-Plattform

Bildquelle: Cursor
Das Entwickler-Startup Cursor hat mit Composer sein erstes eigenes KI-Coding-Modell vorgestellt, nahe an den Spitzenmodellen der Branche und mit beeindruckender Geschwindigkeit. Gleichzeitig bringt die neue Cursor 2.0-Plattform ein völlig neues Agenten-System, das mehrere KI-Assistenten parallel arbeiten lässt.
Die Details:
Composer erreicht nahezu Spitzenintelligenz und generiert Code rund viermal schneller als Konkurrenzsysteme, die meisten Aufgaben sind in weniger als 30 Sekunden abgeschlossen.
Die neue 2.0-Plattform ermöglicht es, bis zu acht KI-Assistenzinstanzen gleichzeitig laufen zu lassen, die unabhängig voneinander agieren.
Zusätzlich gibt es integriertes Web-Browsing zur Dokumentationssuche, ein natives Test-Tool direkt im Browser, Sprachbefehle und weitere Funktionen.
Mit Composer verabschiedet sich Cursor erstmals von der ausschließlichen Nutzung externer KI-Modelle, ein wichtiger Schritt hin zu mehr Eigenständigkeit.
Warum das wichtig ist: Cursor setzt auf eine Zukunft, in der Softwareentwicklung nicht mehr im klassischen Editor stattfindet, sondern im Zusammenspiel mehrerer spezialisierter KI-Agenten. Entwicklerinnen und Entwickler sollen künftig weniger tippen, dafür mehr steuern, bewerten und gestalten. Ein Wechsel, der Programmieren von Handwerk zu strategischer Entscheidungsarbeit transformieren könnte.
⭐ Wöchentliches KI-Ranking
And the Winner is...
Gemini-2.5-Pro von Google — verfügbar kostenlos unter Google AI Studio und in der Google Gemini App.
Hinweis: In dem Ranking werden lediglich die API-Modelle gerankt — dies kann sich von der Performance in z.B. ChatGPT oder Google Gemini unterscheiden. Bei GPT-5-high handelt es sich um das Modell mit hohem Reasoning Aufwand.
🗞️ In aller Kürze
1️⃣ OpenAI: gpt-oss-safeguard (Open-Source Safety)
Zwei offene Modelle erlauben Devs, Moderationsregeln festzulegen und die Erklärungen der Klassifikationen für schädliche Inhalte einzusehen.
2️⃣ Google: großes Update für NotebookLM
Größeres Kontextfenster & Memory, anpassbare Chat-Personas und verbesserte Antwortqualität mehr Struktur für Recherche-Workflows.
3️⃣ xAI startet „Grokipedia“
Eine KI-gestützte, Wikipedia-ähnliche Enzyklopädie mit 800.000+ Grok-generierten Artikeln; Nutzende können Korrekturen einreichen (Live-Edits).
4️⃣ FlowithOS: neues AI-OS für Web-Agenten
Flowith meldet Top-Scores bei agentischen Web-Tasks vor OpenAI Operator, ChatGPT Atlas und Gemini 2.5 Computer Use.
5️⃣ GitHub führt „Agent HQ“ ein
Zentrale Plattform für Coding-Agenten (Anthropic, OpenAI, Google, Cognition, xAI) – Integration direkt in bestehende Dev-Workflows.
6️⃣ Qualcomm AI200 greift NVIDIA an
Neuer Data-Center-Beschleuniger; erster Kunde ist das saudische KI-Startup Humain. Ziel: Konkurrenz im Accelerator-Markt.
7️⃣ Studie: KI-Modelle mit „Persönlichkeiten“
Anthropic & Thinking Machines: Claude betont Ethik, Gemini zeigt emotionale Tiefe, OpenAI-Modelle priorisieren Effizienz.
8️⃣ Instagram Stories: neue KI-Tools
Meta bringt KI-Funktionen direkt in Instagram Stories Restyling, Bearbeiten und Objekte entfernen in Fotos & Videos ohne Dritt-Apps.
🤖 Web-Apps mit mehreren Agents in Cursor 2.0 bauen

Mit Cursor 2.0 kannst du mehrere KI-Agents parallel an verschiedenen Teilen deiner App arbeiten lassen, schneller vom Plan zur laufenden Anwendung.
Schritt für Schritt
Projekt öffnen
Ordnertodo-list-appanlegen → Cursor starten → Open Project und den Ordner auswählen.Plan erzeugen (Plan.md)
Agents → New Agent → Prompt (DE, Copy & Paste):
„Erstelle einen Plan für eine To-Do-App mit Next.js als Plan.md. Teile Aufgaben für zwei Dev-Agents auf, inklusive Integrationsschritten und README.“
Plan.md annehmen.Zwei Dev-Agents starten
Erneut New Agent klicken →
Agent 1 Prompt: „Starte Dev 1-Tasks aus Plan.md.“
Agent 2 Prompt: „Starte Dev 2-Tasks aus Plan.md.“
Änderungen beider Agents prüfen und annehmen.Integration & Doku abschließen
Einen Agent anweisen:
„Führe die Integration aus Plan.md durch und aktualisiere die README mit Run-Anweisungen.“
Terminal öffnen →npm install→npm run dev.App ansehen
http://localhost:3000 öffnen die To-Do-App wurde von mehreren Agents gleichzeitig gebaut.
🚀 Profi-Tipp: Nutze den Voice-Button in der Prompt-Leiste für freihändige Steuerung: Sprich deine Anweisung und beende sie mit „submit“, um sie zu senden. Für saubere Zusammenarbeit der Agents lohnt sich zusätzlich, vor jedem großen Schritt einen Git-Commit zu machen und den Diff-Viewer in Cursor zu nutzen so bleiben Paralleländerungen nachvollziehbar und merge-sicher.
🤩 Claude-Skill bauen: Automatisierte YouTube-Thumbnails im Brand-Style
Mit einem Custom Skill in Claude erzeugst du klickstarke, gebrandete Thumbnails vollautomatisch: Der Skill analysiert Top-Videos, übernimmt bewährte Muster und rendert Motive in deinen Brand-Farben inklusive Logo-Platzierung.
Schritt für Schritt
Fähigkeiten aktivieren
In Claude → Einstellungen → Fähigkeiten: „Code-Ausführung und Dateierstellung“ einschalten. In Skills den „skill-creator“ aktivieren und „Try in Chat“ wählen.Skill generieren
Im Chat dein Logo hochladen und prompten (Copy & Paste):
„Erstelle einen Claude-Skill, der klickstarke (High-CTR) YouTube-Thumbnails generiert. Der Skill soll: YouTube-Video-Links analysieren (Titel, Keywords, Vorschaubilder), Best Practices ableiten und Thumbnails mit der Python-Bibliothek PIL rendern.“Skill installieren
Die erzeugte ZIP herunterladen Claude → Einstellungen → Fähigkeiten → Fähigkeit Hochladen ZIP hochladen (Thumbnail Generator Skill).Thumbnail erzeugen
Neuen Chat starten und prompten (DE):
„Generiere ein YouTube-Thumbnail für „AI Productivity Tools 2025“. Hier sind die Top-Videos zum Analysieren: [URLs einfügen]. Erstelle 3 Varianten, die die Erfolgsfaktoren (Farbkontrast, kurze Titel ≤ 5 Wörter, klares Hauptmotiv) übernehmen.“

