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Mastercard hat am 10. Juni 2026 'Agent Pay for Machines' eingeführt, eine Infrastruktur für automatisierte, hochfrequente Kleinstzahlungen von Software- und KI-Agenten über das Mastercard-Netzwerk. Der Dienst bietet Agenten-Credentialing, Autorisierungsorchestrierung und Abwicklung über Karten, Stablecoins und Layer-1-Netze und soll klassische Kartenrails mit programmierbaren Settlement-Schichten verbinden.
Mastercard stellte 'Agent Pay for Machines' am 10. Juni 2026 vor. AP4M ermöglicht automatisierte Zahlungen von Software- und KI-Agenten und adressiert insbesondere sehr kleine, häufige Transaktionen.
Zum Start nennt Mastercard mehr als 30 Partner aus dem Krypto- und Zahlungsökosystem, darunter Coinbase, RippleX, OKX und Polygon. Ziel ist Interoperabilität zwischen klassischen Kartenrails und programmierbaren Settlement-Optionen wie Stablecoins und Layer-1-Netzen.
Mastercard positioniert AP4M als Infrastrukturschicht für agentische Geschäftsmodelle, bei denen Agenten selbstständig Daten kaufen, Dienste buchen oder Transaktionen auslösen. Beobachter sehen darin einen Baustein für die wirtschaftliche Nutzung von KI-Agenten, weil das System Autorisierung, Risikokontrollen und garantierte Abrechnung bei Mikrozahlungen adressiert.
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Der Zahlungsplattform-Anbieter Volante hat am 9. Juni 2026 'Vol360i' eingeführt. Nach Firmenangaben trifft die agentische KI autonome und halbautonome Entscheidungen in Live-Zahlungsworkflows, um Ausnahmen zu reduzieren, Straight-Through-Processing über 95 Prozent zu erreichen und SLA-Erfüllung proaktiv zu steuern.
Interne, laut Quartz veröffentlichte Finanzunterlagen zeigen für 2025 einen Umsatz von rund 13,07 Milliarden US-Dollar bei deutlich höheren Aufwendungen. Der ausgewiesene Nettoverlust beträgt etwa 38,5 Milliarden Dollar und enthält einmalige Fair-Value-Anpassungen im Zuge einer Umwandlung.
Der CRM-Konzern stärkt damit seine „agentic KI“-Strategie und integriert eine Plattform für autonome Service‑Agenten. Die Übernahme beschleunigt die Konsolidierung im Markt für KI-gestützte Kundenbetreuung.
Sensor Tower-Daten, zitiert von TechCrunch, zeigen für Ende Mai einen Anteil von 46,4 Prozent an der weltweiten Nutzung von KI‑Assistenten. Damit fragmentiert der Markt: Googles Gemini und Anthropic Claude gewinnen Nutzer, während das Generative‑KI‑App‑Segment höhere Einnahmen verzeichnet.