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Microsoft hat Scout vorgestellt, einen stets aktiven, proaktiven KI‑Agenten für Microsoft 365, der Aufgaben über Teams, Outlook, OneDrive und SharePoint koordiniert. Die Preview bringt Implementationspflichten bei Identität, Zugriffskontrolle und Compliance mit sich.
Microsoft hat am 2. Juni 2026 «Microsoft Scout» vorgestellt, eine neue Kategorie stets aktiver Agenten («Autopilots»), die Aufgaben proaktiv übernehmen und über Teams, Outlook, OneDrive sowie SharePoint hinweg Arbeiten koordinieren sollen. Scout basiert auf der OpenClaw‑Technologie und einer neuen Work IQ‑Ebene, die Prioritäten lernt und Follow‑through‑Aufgaben selbstständig ausführt.
Die Einführung startet als experimentelle Vorschau für ausgewählte Kunden über das Frontier‑Programm. Unternehmen müssen Entra‑Identitäten, Intune‑Konfigurationen und ein Opt‑in‑Attest einrichten, bevor Scout aktiviert werden kann. Microsoft betont, dass jeder Agent eine verifizierbare Identität trägt und dass Zugriffsrechte, Purview‑Datenrichtlinien und bestätigungspflichtige Aktionen in die Plattform integriert sind.
Die Ankündigung markiert einen systematischen Schritt zu always on‑Agenten in Unternehmensumgebungen. Die technische Fähigkeit zur autonomen Ausführung verschiebt die Debatte von reiner Produktivität hin zu praktischen Fragen von Governance, Sicherheit und Datenschutz, die IT‑Abteilungen jetzt umsetzen müssen.
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Interne, laut Quartz veröffentlichte Finanzunterlagen zeigen für 2025 einen Umsatz von rund 13,07 Milliarden US-Dollar bei deutlich höheren Aufwendungen. Der ausgewiesene Nettoverlust beträgt etwa 38,5 Milliarden Dollar und enthält einmalige Fair-Value-Anpassungen im Zuge einer Umwandlung.
Der Konzern erweitert seine Maßnahmen gegen nicht-einvernehmliche intime Bilder und reagiert damit auf den neuen US Take It Down Act. Betroffene Inhalte sollen sich einfacher melden lassen, auch wenn sie mit KI erstellt wurden.
Microsoft weitet seine Sicherheits- und Governance-Funktionen über eigene KI-Angebote hinaus aus. Für Unternehmen wird damit wichtiger, wie sich Drittanbieter-KI und Agenten im Betrieb überwachen und absichern lassen.
Reuters zufolge prüft Microsoft Zukäufe und Beteiligungen bei KI-Startups. Der Konzern erweitert damit seine Optionen neben der Partnerschaft mit OpenAI.
Der britische Infrastruktur-Anbieter will den Standort in Narvik erweitern. Microsoft soll dort laut Bericht Nvidia-Chips mieten.