Microsoft bleibt der primäre Cloud-Partner von OpenAI, doch die Bindung wird an mehreren Stellen gelockert. Neue OpenAI-Produkte sollen weiter zuerst auf Azure erscheinen, können aber künftig auch über andere Cloud-Anbieter ausgeliefert werden.
Der Konzern will bis Ende 2029 in Azure-, KI- und Cloud-Kapazitäten investieren und koppelt die Ankündigung an Cyberabwehr und Weiterbildung. Australien rückt damit noch stärker in den Wettbewerb um Rechenzentren, Sicherheit und KI-Fachkräfte.
Der Konzern will von 2026 bis 2028 mehr als eine Milliarde US-Dollar investieren. Die Ankündigung zeigt, wie stark sich der KI-Wettlauf inzwischen über Rechenzentren, Strom und lokale Präsenz entscheidet.
Microsoft hat eine weit verbreitete Phishing-Kampagne beschrieben, die Device-Code-Authentifizierung ausnutzt und nach Unternehmensangaben generative KI für täuschend echte Mails verwendet. Der Fall zeigt, wie KI die Skalierung von Angriffen beschleunigt und Identitätsprüfung für Security-Teams weiter an Schärfe gewinnt.
Microsoft hat ein Admin-Setting dokumentiert, das Anthropic-Modelle in Copilot-Erlebnissen für Word, Excel und PowerPoint freischaltet. Für Mandanten in EU, EFTA und UK, die nach dem 25. März 2026 erstellt wurden, ist die Einstellung standardmäßig aktiviert.
Laut Bloomberg sagte Microsoft in einem internen Meeting, man habe die ambitionierten Verkaufsziele für Copilot im Quartal bis März erreicht. Für den Markt ist das ein Signal, weil sich daran zeigt, ob sich die hohen KI-Investitionen des Konzerns in messbare Umsätze verwandeln.